Griechische Einladung in die Musik

Die beliebte Buchreihe „Griechische Einladung – Erzählungen, Geheimnisse und                           Rezepte“ erschien im Januar 2017 zum vierten Mal. Herausgeber Andreas Deffner, der im Buch mit seiner Geschichte „SOPRAN, BOUAT UND BIER IM GLAS“ vertreten ist,  stellt den Band vor, sein Thema: MUSIK. Das Vorwort schrieb Kostas Papanastasiou, der die musikalische Begleitung für diesen Nachmittag liefert.

Immerhin weitere 6 Autoren des Bandes versammeln sich beim Festival, um ihre Texte vorzustellen: Melitta Kessaris fragt GIBT ES KLASSISCHE MUSIK IN GRIECHENLAND?“ Sie schreibt u.a. über Nikos Skalkottas, Dimitris Mitropoulos, Manolis Kalomoiris und kommt zu dem Schluss „Welches Land – noch dazu so ein kleines – verfügt über so viele schöpferische Musiker wie Griechenland?“

Max Drushinin eröffnet uns in seinem lyrischen Text „DIE SÄNGER DER ALTEN GRIECHEN“ einen Überblick über die größten Musiker der Antike und erzählt in knapper Form die Mythen von Orpheus, Marsyas, Thamyris, Amphion und Arion.

 In „DER BERG ATHOS“ bricht Salean A. Maiwald mit ihrer Protagonistin „im ersten Licht der Morgendämmerung“ auf, um auf einer Schiffsfahrt zum Athos-Kap die Klöster anzuschauen und dem Gesang der Mönche zu lauschen.

Mit seiner Novelle „AMPHION ODER DIE MAGIE DER LYRA“ entführt uns Steffen Marciniak einmal mehr in seine geheimnisvolle Mythenwelt der Antike. Auf seine ganz eigene Weise zeigt er, welche Folgen es hat, wenn der Hauptheld seine Passion, die Musik vergisst.

 Erika Tappe wird in „MUSIK ÜBERALL“ beim Bummel durch die Gassen von Piräus von Psalmen zum Gründonnerstag von orthodoxen Männergesängen überrascht, ihre griechischen Ostern sind eröffnet.

Schließlich entführt uns Hans-Christian Tappe in die 1970er Jahre in “ JORGOS TAVERNE“, wo eine zu Bouzouki – Klängen sich bildende „Raupe von Tanzenden“ ihren Vortänzer in Ekstase brachte und er schließlich gar ein Konzert von Mikis Theodorakis mit Maria Farantouri miterlebt, um alles um sich herum zu vergessen.

Joana Papageorgiou berichtet über ihr Interview mit  Filippos Pliatsikas für das Buch.

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